Mammut Che Cap – keine Revolution

Ausrüstung: Mammut Che Cap

Zu einer Bergtour gehört auch die passende Kopfbedeckung, gerade bei Sommerwanderungen. Sonst brennt einem die Sonne das Hirn weich, was im besten Fall unangenehm ist, im schlimmeren Fall echte gesundheitliche Gefahr bedeuten kann. Aber was ist die Kopfbedeckung der Wahl? Der gute alte Tirolerhut, die Baseballcap oder doch das Piratenkopftuch? Egal was, es sollte ja sowohl praktisch sein als auch optisch passen.

Revolutionär? Die Mammut Che Cap

Revolutionär? Die Mammut Che Cap

Meine letzte Kappe, eine Basecap, die ich vor vielen Jahren günstig im Werksverkauf erstanden hatte, habe ich irgendwo im Gebiet um den Spitzingsee verloren. Schade. Aber es musste Ersatz her. Also habe ich die Che Cap von einem meiner bevorzugten Outdoor-Hersteller, Mammut, ausprobiert.

Warum gerade die? Grundsätzlich ist die Che Cap eine Schirmmütze, die aber nicht rund ist wie eine Baseballcap, sondern stehende Seiten und einen flachen Deckel hat. Oder, wie es Mammut sagt: Eine “trendige Kopfbedeckung im Revolutionsdesign”. Durch die Form erhoffte ich mir etwas mehr Luft über dem Schädel, somit ein etwas angenehmeres Tragegefühl. Die helle Farbe “Taupe” sollte die Kappe auch an wärmeren Tagen angenehm tragbar sein lassen.

Insgesamt macht die Che Cap einen guten Eindruck. Schön auch, dass der Mammut Schriftzug sehr dezent eingestickt ist, da habe ich schon ganz andere Schriftzüge auf Caps gesehen.

Zwei große Nachteile hat die Che Cap meiner Ansicht nach aber doch: Sie ist in der Größe nicht verstellbar, die sonst häufige Verstellschnalle hinten fehlt ihr. Ein leichtes, frottiertes Gummi soll die Passform sicherstellen. Allerdings ist es für meinen Geschmack etwas zu locker. Durch das Gummi werden auch die Belüftungslöcher etwas verdeckt. Andererseits ist es ein guter Schweißfänger.

Und durch den fehlenden Verstellriemen hinten gibt es leider auch keine Möglichkeit, die Kappe bei Bedarf schnell mit einem Materialkarabiner irgendwo am Rucksack oder am Gurt zu befestigen. Das finde ich wirklich unpraktisch. Daher wird die Che Cap bei mir eher Freizeitmütze als Bergausrüstung werden.

Mein Fazit daher: Eine Revolution ist die Mammut Che Cap nicht gerade, aber sie ist leicht, trägt sich gut und ist vom Design her eine gute Abwechslung zu den üblichen Basecaps. Als Freizeitkappe ist sie gut geeignet.

Für etwa 25 Euro, teilweise auch knapp 20 Euro, kann man die Mammut Che Cap in den Farben Taube (hellbeige), Dark Olive oder Bark (grau) in verschiedenen Größen bekommen. Sie ist aus 100% Baumwolle und wiegt etwa 60 Gramm.

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