Vergessene Steige Bayerische Alpen

Wandern abseits der allzu bekannten Modeberge, jenseits von Seilbahnen und an den Wochenenden bestens gefüllten Almen und Berghütten. Alleine in den Bergen zu sein, das geht trotz des hohen Freizeitdrucks aus dem Großraum München auch in den bayerischen Alpen. Auch hier gibt es die Touren, auf denen man kaum andere Wanderer trifft. Und so passt „Vergessene Steige – Bayerische Alpen“* von Andreas Gruhle auch hervorragend in dieses, von Social Distancing geprägte, Jahr.
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Die Wolfsklamm bei Stans und das Kloster St. Georgenberg

Klammwanderung: Stans – Wolfsklamm – Kloster St. Georgenberg – Maria Tax – Stans

Die schönste Klamm in Tirol soll sie sein, die Wolfsklamm bei Stans. Direkt beim Ort beginnt die Klamm und führt fast hinauf bis zum Kloster St. Georgenberg, dem ältesten Wallfahrtsort Tirols. 350 Meter Aufstieg, von denen die meisten durch eine kühle Schlucht führen, das ist doch genau das richtige Wanderziel für heiße Tage.

Wildes Wasser in der Wolfsklamm bei Stans im Inntal

Wildes Wasser in der Wolfsklamm bei Stans im Inntal

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Wanderung von der Kemater Alm zum Salfeiner See und auf Salfains

Wanderung: Kemater Alm – Salfeins Alm – Salfainer See – Salfains und zurück

Wir sind oben „auf Salfains“, auf genau 2000 Metern Höhe. Wenige Meter unter uns liegt der kleine Salfeinssee, der auch „Spiegel der Kalkkögel“ genannt wird, in der Wiesenmulde. Woher dieser Name kommt, werden wir aus einer anderen Perspektive sehen. Rund herum um den See grasen Rinder. Und wir haben einen Panoramablick, der schon sehr grandios ist: Ins Sellrain, auf die Kalkkögel, hinüber nach Innsbruck mit der Nordkette und bis weit ins Inntal hinein. Hinauf auf diesen besonderen Gipfel am Beginn des Senderstals führt eine Wanderung, die nur etwa 350 Höhenmeter hat. Von der Kemater Alm aus führt sie über schmale Bergsteige durch den Wald und über Almflächen bis zum Wiesengifpel.

Der Blick über den Salfeiner See auf die Kalkkögel

Der Blick über den Salfeiner See auf die Kalkkögel

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Wanderung von der Kemater Alm auf den Gamskogel

Wanderung: Kemater Alm – Adolf-Pichler-Hütte – Seejöchl – Gamskogel und zurück

Eine mittelschwere und sehr aussichtsreiche Wanderung entlang der beeindruckend schroffen Bergkette der Kalkkögel, die auch die „Dolomiten Nordtirols“ genannt werden. Die hohen Gipfel der Kalkkögel selbst werden wir zwar nicht erreichen, aber zumindest kommen wir ihnen auf dem Seejöchl sehr nahe. Von dort wandern wir auf einem abwechslungsreichen Weg auf den 2659 Meter hohen Gamskogel. Von sattgrünen Almwiesen voller Blumen (und Kuhfladen) führt die Wanderung direkt hinein in die Regionen von Fels und Schotter. Die Ausblicke vom Seejöchl und vom Gamskogel sind großartig, wenn das Wetter mitspielt. Bei unserem Besuch war das nur zeitweise der Fall, wie Ihr auf den Fotos sehen könnt.

Auf dem Seejöchl mit Blick auf die Schlicker Seespitze. Von hier aus geht es in 30 Minuten auf den Gamskogel

Auf dem Seejöchl mit Blick auf die Schlicker Seespitze. Von hier aus geht es in 30 Minuten auf den Gamskogel

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Muss man auf der Autobahn nach Kufstein Maut bezahlen?

Die kurze Antwort ist: Nein. Wer von Deutschland aus über die Inntalautobahn A93 nach Kufstein fährt und an der Ausfahrt Kufstein-Nord oder Kufstein-Südder A12 abfährt, muss seit dem 15.12.2019 keine Maut mehr bezahlen. Ein paar Dinge gibt es aber zu beachten, denn grundsätzlich herrscht Mautpflicht auf den Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich. Auf welchen Teilstücken Ihr noch auf das Pickerl verzichten könnt und wo Ihr weitere Informationen zu den Mautregelungen bekommt, lest Ihr hier.
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Kurze Rundwanderung zum Taubensee und zur Taubenseehütte

Wanderung: Kössen, Parkplatz Schaffler – Taubenseehütte – Taubensee – Kössen, Parkplatz Schaffler

Eine leichte Wanderung führt von Kössen im Kaiserwinkl zum Taubensee und zur Taubenseehütte. Von dort haben wir einen großartigen Ausblick auf Kössen und das Kaisergebirge und bis zu den Leoganger und Loferer Steinbergen. Der Taubensee, durch den die Grenze zwischen Bayern und Tirol verläuft, ist im Herbst besonders schön. Am Ufer entlang führt ein wilder, aber einfach zu gehender Steig zu vielen Fotostellen. Zwei Almen und die Taubenseehütte bieten Einkehrmöglichkeiten. Für den Abstieg können wir zwischen dem Hinweg und einem schmalen Bergsteig wählen, über den die Wanderung zur Rundtour wird.

Das Ziel der Wanderung: Der malerische Taubensee

Das Ziel der Wanderung: Der malerische Taubensee

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Wanderung von Pertisau zur Gaisalm und nach Achenkirch

Wanderung: Pertisau am Achensee – Mariensteig – Gaisalm – Gaisalmsteig – Achenkirch-Scholastika

Eine Fahrt mit dem Schiff über den größten See Tirols, eine Wanderung, die wenige Höhenmeter, aber spektakuläre Ausblicke bietet und die Einkehr auf einer Alm mit eigener Anlegestelle. Das bietet die Wanderung von Pertisau am Achensee zur Gaisalm und weiter zur nördlichen Spitze des Sees nach Achenkirch. Die Wanderung ist mittelschwer und für Familien geeignet.

Eine Wanderung am Achensee entlang, von Pertisau zur nördlichen Seespitze in Achenkirch

Eine Wanderung am Achensee entlang, von Pertisau zur nördlichen Seespitze in Achenkirch

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Kurze Wanderung auf den Gschöllkopf im Rofan

Da steht er: Von der Bergstation der Rofan-Seilbahn und von der Erfurter Hütte lässt sich fast das gesamte Rofan-Gebirge überblicken. Links die Dalfazer Wände, rechts die Haidachstellwand. Im Hintergrund stehen Spieljoch, Hochiss, Roßkopf und die anderen hohen Rofan-Berge. Direkt vor uns steht aber, von der Form an den Zuckerhut erinnernd, der Gschöllkopf. Der Gipfel liegt auf etwas über 2000 Metern, aber von der Erfurter Hütte aus sind es nur noch 200 Höhenmeter, bis wir auf dem Gipfel stehen. Eine Kurze, mittelschwere, Wanderung im Rofan auf den Gschöllkopf (2038 m). Nur 200 Höhenmeter, aber ein grandioses Panorama vom Gipfel mit dem Adlerhorst. Für Kinder geeignet.
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Wanderung auf die Hochiss im Rofan

Wanderung: Erfurter Hütte – Dalfazalm – Steinernes Tor – Streichkopfgatterl – Rotes Klamml – Hochiss – Erfurter Hütte

Eine der großen Rundtouren im Rofan: Von der Erfurter Hütte oder von der Dalfazalm startend geht es im Uhrzeigersinn zum Steinernen Tor, hinauf auf den Streichkopf und dann auf die Hochiss, den mit 2299 Metern höchsten Berg des Rofan. An Spieljoch und Gschöllkopf vorbei geht es dann zurück zur Erfurter Hütte. Die Tour ist mit einem schwarzen Punkt auf den Wegsweisern als schwere Wanderung gekennzeichnet, bis auf eine kurze Stelle ist sie aber eher mittelschwer. Landschaftlich ist es eine sehr schöne Wanderung mit ganz unterschiedlichen Abschnitten und grandiosen Panoramablicken.

Auf die Hochiss, den höchsten Berg des Rofan-Gebirges

Auf die Hochiss, den höchsten Berg des Rofan-Gebirges

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