‎challengeonnaturephotography

Die Challenge on Nature Photography wandert durchs Web

Anfang Februar hat sie mich erreicht, die „Challenge on Nature Photography“, die seit einiger Zeit durch das Web und die sozialen Medien zieht. Madlen, die auf ihrem Blog Puriy von ihren Fernreisen berichtet, hat mich nominiert. Und die Regeln dieser „Challenge“, bei der es nichts ausser Ruhm und Ehre zu gewinnen gibt, sind erfreulich einfach: Poste fünf Tage lang jeden Tag ein Naturfoto, gib ihm den Hashtag #‎challengeonnaturephotography‬ und nominiere jemand anderen. In manchen Versionen der Challenge sind es auch sieben Tage, an denen man ein Foto posten soll.

Sommerabend an der Gleiwitzer Hütte

Sommerabend an der Gleiwitzer Hütte

Madlen meinte, ich könne doch sicher viele schöne Bergfotos zeigen, das war dann auch mein Plan. Ich wollte Fotos zeigen, die nicht so neu sind, dass ich sie in der letzten Zeit gezeigt habe, so dass ich die Fotos vom Griessee und Hackensee nicht genommen habe.

Die Auswahl war dennoch recht schwer. Welche Regionen soll ich zeigen, gibt es einen Ort oder Berg, den ich auf keinen Fall vergessen darf? Habe ich zu viele Fotos aus Tirol in der Liste? Kann ich wirklich den Gardasee rausfallen lassen? Und nur Bergfotos, keine Meeres-Fotos? Naja, in einem Fall habe ich zumindest noch das Bayerische Meer ausgewählt und so für etwas Wasser auf dem Bild gesorgt.

Insgesamt ist die Auswahl ohne großen Überbau, wenn man vom Hauptthema „Berg“ absieht. DIe Reihenfolge der Fotos war auch völlig zufällig. Ich hatte insgesamt 13 Bilder in meiner „Shortlist“, die ich Euch hier in der Galerie zeige, aus denen es dann die fünf Bilder für den Wettbewerb geworden sind. Vielleicht hättet Ihr andere Fotos aus diesen 13 genommen? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!

Tag 1: Anton-Karg-Haus im Kaisertal

Das Foto mag ich besonders gern. Das Anton-Karg-Haus liegt fast ganz hinten im Kaisertal. Auf einer recht entspannen Wanderung durchquert man das wirklich grandiose Tal und gelangt am Schluss der Wanderung zu dem schönen Anton-Karg-Haus, einer Alpenvereinshütte, die auch unter dem Namen Hinterbärenbad bekannt ist. Das Haus ist ideal für ein Wochenende mit Kindern geeignet.
Wanderung zum Anton-Karg-Haus im Kaisertal

Das Anton-Karg-Haus im Kaisertal

Das Anton-Karg-Haus im Kaisertal

Tag 2: Fraueninsel und Kampenwand

Eine tolle Kombination: Erst auf die Kampenwand und dann mit dem Schiff zur Fraueninsel im Chiemsee und wieder zurück zur Kampenwand schauen. Beides ist an schönen Sommer- und Herbsttagen hoffnungslos überlaufen, aber trotzdem sehr schön.
Wandern und Klettern auf dem Gipfel der kampenwand

Der Blick von der Fraueninsel im Chiemsee zur Kampenwand

Der Blick von der Fraueninsel im Chiemsee zur Kampenwand

Tag 3: Abstieg vom Schönbichler Horn

Auf meiner ersten Mehrtagestour auf dem Berliner Höhenweg haben wir, vom Furtschaglhaus aus, das Schönbichler Horn bestiegen, um dann zur Berliner Hütte abzusteigen. Diese Hütte kann ich sehr empfehlen, es ist eher ein Bergpalast, den sich die feine Berliner Gesellschaft dort Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut hat. Das Schönbichler Horn ist der höchste Punkt des Berliner Höhenwegs und bietet ein fantastisches Panorama. Der obere Teil besteht nur aus den rot-braunen Platten, die auf dem Foto zu sehen sind.
Über das Schönbichler Horn zur Berliner Hütte

Abstieg vom Schöbichler Horn

Abstieg vom Schöbichler Horn

Tag 4: An der Gleiwitzer Hütte

Fast 1400 Höhenmeter sind es von Fusch bis zur Gleiwitzer Hütte, aber sehr gut zu gehen und so abwechslungsreich, dass man die vielen Meter zwar spürt, aber der Aufstieg doch viel Spaß macht. Und oben gibt’s dann diesen Ausblick und die Liegestühle und ein gutes Kaiser-Bier und natürlich den Kaiserschmarrn. Großartig. Und jetzt stellt Euch das in Kombination mit einem lauen Sommerabend vor.
Warum habe ich denn dazu noch keinen Artikel geschrieben? Ich muss wohl nochmal hoch.

Sommerabend an der Gleiwitzer Hütte

Sommerabend an der Gleiwitzer Hütte

Tag 5: Karwendelgrube

Eine der frühen Wanderungen hier im Blog war die wirklich leichte Umrundung der Karwendelgrube. Mit der Bahn geht es von Mittenwald hoch, dann umrunden wir die Grube mit der Bergstation und dem großen Teleskop. Wir lassen alle Gipfel aus und begeistern uns nur auf halbem Weg am Blick auf die Karwendelketten. Nach dreiviertel der Strecke haben wir diesen Blick auf den Beginn des Heinrich-Noe-Wegs. Eine einfache Tour mit großartigen Ausblicken.

Auf dem Weg um die Karwendelgrube - Am Beginn des Heinrich-Noe-Wegs

Auf dem Weg um die Karwendelgrube – Am Beginn des Heinrich-Noe-Wegs

Und hier noch einmal die großen Versionen der Bilder und dazu noch die anderen Fotos, die ich in der engeren Auswahl hatte, die es dann aber doch nicht geworden sind. Und sicher werden mir in der nächsten Zeit wieder alte Fotos unterkommen, bei denen ich mir sage, dass genau dieses Foto auch noch prächtig gepasst hätte.

Die fünf Fotos der #‎challengeonnaturephotography‬ habe ich jeweils auf der Facebook-Seite aufdenbergde, bei Twitter @aufdenbergde, dem Instagram-Account aufdenbergde veröffentlicht. Später kommen noch die anderen Fotos dazu. Und natürlich werdet ihr sie dann auch auf der Flickr-Seite aufdenbergde finden. Welche fünf dieser Fotos hättest Du ausgewählt?

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