Gerade als ich darüber nachdenke, ob das wohl die erste Wanderung völlig ohne Höhenmeter auf diesem Blog wird, führt der Weg in den Wald und dann doch einige Meter hoch. Immerhin! Wir wandern rund um den Bärnsee bei Aschau im Chiemgau. Zu Gesicht bekommen wir den See aber kaum, dafür gibt es ungewohnte Ausblicke auf die moorigen kleinen Seen im Wald. Am Ende der leichten Wanderung, wen man sich über die gesunde Bewegung an der frischen Luft freut, werden die verbrannten Kalorien an der Kuckentheke des Cafe Pauli mehr als nur ausgeglichen.
WeiterlesenDie Wanderung auf das Dürrnbachhorn mit der Überschreitung des Gratwegs ist eine wahre Premiumwanderung in den Chiemgauer Alpen. Obwohl nur etwa 630 Höhenmeter zu überwinden sind, bietet diese Tour großartige Panoramablicke, einen Gratweg direkt auf der Grenze zwischen Bayern und Salzburg, atemberaubende Tiefblicke und gleich mehrere Einkehrmöglichkeiten. Gutes Wetter, Trittsicherheit und eine gewisse Schwindelfreiheit sind hier allerdings Voraussetzung.
WeiterlesenDie Rampoldplatte ist einer der Berge, die man schon zigfach im Vorbeifahren gesehen, aber nie bewusst wahrgenommen hat. Ihr Schicksal ist, dass sie dem Wendelstein vorgelagert ist und von diesem dominiert wird. Dabei ist die Rampoldplatte ein hervorragender Aussichtsberg. Der Blick geht nicht nur ins flache Voralpenland, sondern auch ins nördliche Inntal und hinüber zu den höheren Bergen des Mangfallgebirges. Wir wandern von Brannenburg im Inntal auf die Rampoldplatte und passieren auf dem Weg drei Almen, von denen zwei bewirtschaftet sind. Insgesamt geht es bis zum Gipfel gut 750 Höhenmeter hinauf.
WeiterlesenEine kleine und leichte Wanderung mit nur 400 Höhenmetern im Leitzach-Tal, nicht weit vom Schliersee: Von Hundham aus wandern wir in gut einer Stunde auf den nur 1187 Meter hohen Schwarzenberg. Trotz der geringen Höhe erwartet uns ein großartiger Ausblick auf die Schlierseer Berge, den Breitenstein und Wendelstein und ein weiter Blick über das Voralpenland. Auf der Wanderung treffen wir auf viele Tiere, was nicht nur Kinder freuen dürfte. Und sogar für ein kühles Gipfelbier ist gesorgt.
WeiterlesenEine leichte und über weite Strecken schattige Wanderung mit gerade einmal 450 Höhenmetern. Das ist doch genau die richtige Tour für den Beginn der Wandersaison, eine richtige Eingehtour. Ein Gipfelkreuz gibt es heute nicht, dafür ein bis zwei bewirtschaftete Almen auf dem Rundweg. Ausblicke auf die größeren Berge Kamnpenwand und Gedererwand weiter oben und den Chiemsee weiter unten haben wir auf dieser Wanderung auch.
WeiterlesenDie Berg-Flockenblume (Cyanus montanus) ist eine meiner Lieblingsblumen. Vielleicht is es die ungewöhnlich lila-blaue Farbgebung, vielleicht sind es die zotteligen Blütenblätter und die gut sichtbaren Pollen. Auch der Name ist mir als Bergfreund natürlich sehr sympathisch. Was mir aber besonders gut gefällt: Ich finde die Berg-Flockenblume sowohl am Berg als auch wild bei uns zu Hause im Garten und in der Nachbarschaft. So habe ich ein kleines Stück Berg direkt vor der Haustür.
WeiterlesenDer See strahlt in einem milchigen Hellblau, das in dieser ockerbraunen, staubtrockenen Umgebung völlig unwirklich erscheint. Ich stehe am Ufer, neben mir strömt unter fast ohrenbetäubendem Lärm heißes Wasser in den See und bildet dichte Nebelschwaden, die die anderen Touristen am Ufer zu schmenhaften Wesen werden lassen. Ich stehe am Ufer eines Sees mit dem prosaischen, aber passenden Namen Blue Lake.
WeiterlesenEine kleine Wanderung bei Viechtach im Norden des Bayerischen Waldes führt uns zum „Großen Pfahl“, einem der größten und bedeutendsten Geotope Bayerns. Hier, gleich neben der vielbefahrenen Bundesstraße 85, führt ein leichter Wanderweg rund um die Felswände des Pfahls nördlich der Stadt. Wir erleben auf der kurzen Wanderung eines der größten und bedeutendsten Naturdenkmäler Bayerns und gleichzeitig in die Bergbaugeschichte Bayerns.
WeiterlesenUnter meinen Füßen ist die Erde über 100 Grad heiß. Ich weiß nur nicht, ob es ein paar Zentimeter sind, ein paar oder vielleicht viele Meter. Um mich herum sind Schlammtöpfe, Fumarolen und Solfataren, dazu blau-weiß-gelbe Muster auf dem orangebraunen Erdboden. Die weite Ebene unterhalb des Bergrückens Námafjall ist als Hverir oder auch als Hverarönd bekannt, wird aber auch nach dem Bergrücken als Námafjall bezeichnet.
WeiterlesenDurch die karge Felslandschaft östlich des Mývatn zieht sich ein Riss, braun und zackig wie die aufgeplatzte Kruste eines Brotlaibs. Ein niedriges Felsloch an der Seite ist der Eingang in die Unterwelt. Ein paar Meter gehen und tasten wir uns über große Felsen hinab, dann stehen wir am blau schimmernden, unterirdischen See der Grjótagjá-Höhle.
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