Ásbyrgi – in der Hufeisenschlucht

Islands Norden: Rote Wände, Ein achtbeiniges Pferd, ein See und Heimatgefühl

Das schnellste Pferd von allen jagt, angetrieben durch seinen Reiter, über die weißen Weiten der Arktis. Plötzlich stolpert Sleipnir, droht zu stürzen, kann sich nur durch einen Ausfallschritt halten. Einer seiner acht Hufe tritt in die Erde im Norden Islands. Es bleibt: Ásbyrgi, die Hufeisenschlucht, Hauptstadt des verborgenen Volkes. So muss es gewesen sein, jede andere Erklärung wären zu profan.

Der See Botnstjörn liegt direkt unterhalb der Felswände der Ásbyrgi-Schlucht

Der See Botnstjörn liegt direkt unterhalb der Felswände der Ásbyrgi-Schlucht

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Zum mächtigen Dettifoss

Der harte und der leichte Weg zum Dettifoss

Direkt an der Abbruchkante sitzen sie, fast schon von den Gischtwolken des mächtigen Dettifoss verhüllt, dessen Wassermassen hier 45 Meter in die Schlucht fallen. Ein unglaubliches Naturschauspiel voller wilder Schönheit. Das wir so nur sehen, weil wir auf unserem Weg zum Mývatn noch schnell einen Abstecher zum Dettifoss machen wollten. Aber wir sind etwas zu früh abgebogen, was uns mehr als 50 Kilometer übelste Schotterpiste eingebracht hat. Aber auch den beeindruckenderen Blick auf den Dettifoss. Dazu einige weitere Sehenswürdigkeiten im Norden, die wir gar nicht auf der Liste hatten, ein warmes Bad und die Ankunft am Mývatn eine Tag später als geplant.

Ganz dicht am Wasserfall: Am Dettifoss im Norden von Island

Ganz dicht am Wasserfall: Am Dettifoss im Norden von Island

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Der weiße Stuhl auf dem Mond

Islands Norden: Ein weißer Stuhl auf einem Parkplatz

Wir sind begeistert, als wir auf dieses gewaltige Nichts blicken. Von unserem etwas erhöhten Standpunkt aus sehen wir hinunter wir auf eine Mondlandschaft. Nichts als braunes bis schwarzes Lavagestein, eine riesige Steinwüste. Begrenzt wird sie von einer Bergkette, die ebenfalls aus nichts als braunem Vulkangestein besteht. Nur das schmale Band der Ringstraße, die sich geschwungen durch die Ödnis zieht, zeigt, dass wir uns tatsächlich noch auf der Erde befinden.

Ein weißer Stuhl inmitten einer Mondlandschaft

Ein weißer Stuhl inmitten einer Mondlandschaft

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Der kleine orange Leuchtturm hinter Stöðvarfjörður

Ein kleiner, oranger Leuchtturm Hafranes und ein längerer Aufenthalt

Fast direkt neben der Ringstraße, auf dem Weg von Stöðvarfjörður nach Egilsstaðir, steht ein kleiner Leuchtturm auf einer grünen Wiese. Im Hintergrund ragen die erdbraunen Berge auf der anderen Seite des Fjords auf, rechts liegt dunkelblau das Nordmeer. Und zwischen diesen gedeckten Farben der Natur leuchtet in einem satten orange der kleine, quadratische Leuchtturm.

Der kleine, orange Hafranes-Leuchtturm bei Fáskrúðsfjörður

Der kleine, orange Hafranes-Leuchtturm bei Fáskrúðsfjörður

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Island-Rundreise: Unsere Campingplätze

Auf der Ringstraße durch Island: Die Campingplätze

Da sitze ich an der Bucht in Höfn an einem Holztisch und schaue abwechselnd auf das Meer und die Cafetièra, die vor sich hinblubbert. Es riecht nach Kaffee und Seetang und ich streiche Marmelade auf eines dieser süssen isländischen Brötchen, die wir im Bónus und Krónan Supermarkt im Fünferpack gekauft haben. Campingplatzleben in Island. So kann es gerne jeden Tag sein.

Am Campingplatz Skjól im Golden Circle

Am Campingplatz Skjól im Golden Circle

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Nachhaltiger Urlaub in Island?

Einmal nach Island und über die Ringstraße – und die Umwelt?

Vor zwei Jahren haben wir uns einen großen Urlaubstraum erfüllt: Zusammen mit meinem Sohn war ich zwei Wochen lang auf Island. Wir sind im Campervan einmal um die ganze Insel gefahren. Nach gefahrenen Kilometern gerechnet sogar zweimal. Wir haben die unglaublich schöne und beeindruckende Landschaft Islands erlebt, Dörfer, Städte, Schwimmbäder und Museen besucht, sind auf Berge geklettert und haben Gletscher gesehen und die Gastfreundschaft der Isländer genossen. Kurz: Wir haben einen Urlaub gehabt, der für immer ein ganz besonderer bleiben wird.

Einmal rund um die Ringstraße, wie nachhaltig sind wir hier?

Einmal rund um die Ringstraße, wie nachhaltig sind wir hier?

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Akurey, Gummistiefel und Neptun. Auf dem Planetenweg in Höfn

Höfn: Kleine Stadt im Südosten von Island

Runterkommen, durchatmen. Auf die ruhige Bucht blicken und die Ruhe genießen, die der Vatnajökull-Gletscher im Hintergrund ausstrahlt. Es ist der Morgen des unseres sechsten Tages auf Island. Wir haben den Golden Circle besucht und sind die gesamte Südküste Islands bis nach Höfn gefahren. Dabei haben wir so viele spektakuläre Naturschauspiele gesehen, dass es für mehrere Urlaube reichen würde. Und wir sind noch mittendrin in unserem Island-Abenteuer. Aber für heute schalten wir einmal einen Gang zurück.

Ein alter Fischkutter im Hafen von Höfn

Ein alter Fischkutter im Hafen von Höfn

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Fossálar – der kleine Wasserfall an der Ringstraße

Fossálar, ein kleiner Wasserfall zwischen Kirkjubæjarklaustur und Skaftafell

Einer der vielen Wasserfälle, die wir zufällig auf unserer Islandreise gesehen haben, ist der Fossálar, der unmittelbar neben der Ringstraße liegt. Wir hatten bei unserer Reiseplanung nichts von ihm gelesen und sind spontan für eine abendliche Fotopause auf den Parkplatz gegenüber gefahren.

Auf dem Weg von Kirkjubæjarklaustur zum Skaftafell-Nationalpark fanden wir den Fossálar-Wasserfall

Auf dem Weg von Kirkjubæjarklaustur zum Skaftafell-Nationalpark fanden wir den Fossálar-Wasserfall

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Die Gletscherlagune Jökulsárlón

Eisberge, Robben und Amphibienbusse auf Islands tiefstem See

Mit einem dumpfen, hohl klingenden Geräusch knallt der Eisberg gegen die anderen, die sich im Fluss verkantet haben. Die ganze Ansammlung von Eis schwingt auf und ab. Sie bewegt sich, aber noch hält die Barriere. Bis der nächste Eisbrocken aus dem Jökulsárlón angeschwommen kommt. Ein Knall und das ganze Eisgewirr dreht sich, einzelne Brocken kippen, tauchen unter, lösen sich von den anderen und schwimmen unter der Brücke hindurch aufs offene Meer zu.

Die Abendsonne lässt die Eisberge auf dem Jökulsárlón leuchten

Die Abendsonne lässt die Eisberge auf dem Jökulsárlón leuchten

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Der Gletschersee Fjallsárlón

Mehr als nur der kleine Bruder: Der Fjallsárlón Gletschersee

Eine Gletscherzunge, von der immer wieder Eisstücke und Eisberge abbrechen, um dann in einem Gletschersee langsam dem Abfluß ins Meer entgegenzudümpeln. Na klar, das muss doch der Jökulsárlón sein. Aber nein, um den geht es noch nicht. Auf dem Weg zur bekannten Gletscherlagune finden wir noch einen weiteren, kleineren Eissee, der ebenfalls interessant interessant, aber weit weniger besucht ist, den Fjallsárlón.

Der Fjallsárlón und die Gletscherzunge Fjallsjökull

Der Fjallsárlón und die Gletscherzunge Fjallsjökull

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