Der Goldschatz des Skógafoss

Island: Als der Schatz des Skógafoss wieder verschwand

Im strahlenden Sonnenschein liegt der Skógafoss zwischen den grün bewachsenen Felswänden. Ein schöner Wasserfall mit 25 Metern Breite und einer Fallhöhe von gut 60 Metern. Vor den Gischtwolken, die das herabfallende Wasser erzeugt, hat sich ein leuchtender Regenbogen gibildet. Nur noch wenige Meter muss ich über dem Parkplatz gehen, bis ich die letzte Autoreihe passiert habe, als es wird plötzlich dunkler wird.

Der Skógafoss im Süden von Island

Der Skógafoss im Süden von Island

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Schneelandschaft ohne Farben

Eine Schneeschuhwanderung im Brixental

Der Schnee liegt angenehm hoch im Brixental, als sich sieben Outdoorblogger die Bindungen ihrer Schneeschuhe festzurren und sich aufmachen zu einer Runde in die Wildschönau. Den Hang hoch, in einer weiten Kurve an den hölzernen Zaunpfählen entlang. Der erste Fixpunkt der Wanderung ist die Nachbarhütte, zwanzig Minuten, zwei Weidegatter, einen kleinen Wald und einen beherzten Schritt über den Bach entfernt.

Eine Schneeschuhwanderung im Brixental

Eine Schneeschuhwanderung im Brixental

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Der Seljalandsfoss – davor und dahinter

Island: Der Seljalandsfoss

Natürlich, es stimmt ja, er ist überlaufen, totfotografiert, so gar kein Geheimtipp mehr, aber das Gute ist: Das stört ihn überhaupt nicht, den Seljalandsfoss. Unablässig lässt er sein Wasser über die Felskante hinabstürzen, sorgt für Regenbogen und schafft so den meiner Meinung nach schönsten Wasserfall, den wir auf unserer Rundreise durch Island gesehen haben. Und wir haben wirklich viele Wasserfälle gesehen.

Regenbogen am Seljalandsfoss, dem Wasserfall, der mir am besten gefallen hat

Regenbogen am Seljalandsfoss, dem Wasserfall, der mir am besten gefallen hat

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Winterwanderung von der Winklmoosalm zur Wildalm

Winterwanderung: Seegatterl – Winklmoosalm – Wildalm und zurück

Bei Schneeregen im Tal zieht es uns hinauf auf die als Schneeloch bekannte Winkmoosalm oberhalb von Reit im Winkl. Das Ziel unserer Winterwanderung durch den schneebedeckten Wald ist die Wildalm im Heutal im Salzburger Land. Auf einem gut präparierten Wanderweg, der gleichzeitig als Langlaufloipe dient, lässt sich die Wildalm in einer bis eineinhalb Stunden erreichen.

An der Wildalm

An der Wildalm

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Das LAVA Centre in Hvolsvöllur

Island: Das LAVA Volcano & Earthquake Centre

Auf dem Weg vom Urriðafoss zum Seljalandsfoss liegt etwa auf halber Strecke der kleine Ort Hvolsvöllur. Die Ringstraße führt am südlichen Ortsrand entlang, so dass man von Hvolsvöllur selbst nicht viel mehr als eine Tankstelle und einige Gewerbebetriebe sieht, jeweils mit großzügig dimensionierten Parkplatzen. Eines der ersten Gebäude sticht aber architektonisch heraus. Das Mitte 2017 eröffnete, fast komplett holzverkleidete LAVA Centre. Hier kann man sich in einer modernen Ausstellung über die Entstehung Islands, seine vulkanischen Ursprünge und aktuelle Vulkanausbrüche und Erdbeben informieren.

Im LAVAcentre. Die Ausbrüche der Hekla 1980 und 1981. Wer erinnert sich noch?

Im LAVAcentre. Die Ausbrüche der Hekla 1980 und 1981. Wer erinnert sich noch?

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Urriðafoss – der wasserreichste Wasserfall

Island: Der Urriðafoss

Auf dem Weg vom Golden Circle in Richtung Osten passieren wir kurz nach der Einmündung von der Straße 30 auf die Ringstraße den Fluss Þjórsá. Kurz vor der Brücke führt rechts die kleine, schlaglochreiche Schotterstraße Urriðafossvegur nach wenigen hundert Metern zum Parkplatz beim Urriðafoss.

Der Urriðafoss. Achtet auf den Angler am unteren Bildrand!

Der Urriðafoss. Achtet auf den Angler am unteren Bildrand!

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Gamla Laugin – die gar nicht so geheime Secret Lagoon

Island, Golden Circle: Das Thermalschwimmbad Gamla Laugin

Unter blauem Himmel im fast 40 Grad warmen Wasser liegen, mit den Zehen mit den schwarzen Lavasteinchen am Boden spielen und dem Mini-Geysir beim blubbern zuhören. So etwa sieht ein Aufenthalt in der Gamla Laugin in Flúðir aus. Völlige Entspannung! Gut, den blauen Himmel gibt’s nicht immer, wir aber hatten ihn, als wir die dem englischen Namen nach “Geheime Lagune” besucht haben.

Die Gamla Laugin ist gar nicht so geheim wie es der englische Name verspricht

Die Gamla Laugin ist gar nicht so geheim wie es der englische Name verspricht

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Gullfoss, der goldene Wasserfall

Island, Golden Circle: Gullfoss

Wir fahren auf der Straße 35 vom Geysir zum Gullfoss. Zehn Kilometer und ebensoviele Minuten sind es nur mit dem Auto durch die weite, flache Landschaft hier im Norden des Golden Circle. Kurz hinter den letzten Häusern im Geysir-Bereich queren wir einen schönen Wildbach über eine “Einbreið Brú”, also eine einspurige Brücke. Das hätten wir zwische zwei der größten Touristenattraktionen Islands nicht vermutet! Ein Golfplatz liegt rechts der Straße, ein Pferdehof und unser Campingplatz für die Nacht sind links der Straße. Doch wir sehen weder Fluss noch Wasserfall.

Der Gullfoss, der größte Wasserfall im Golden Circle

Der Gullfoss, der größte Wasserfall im Golden Circle

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Rettet den Alpenplan

45 Jahre Bayerischer Alpenplan

Mit dem Aufkommen des Tourismus in den bayerischen Alpen, der sowohl Wandern und Bergsteigen als auch die klassische “Sommerfrische” beinhaltete, aber vor allem auch den winterlichen Skisport, begann eine massive Veränderung der Region. Viele Bauerndörfer wandelten sich zunehmend zu Touristenorten. Neben Hotelbauten und Alpenstraßen wurden die Skilifte und Seilbahnanlagen, aber auch die an den Hängen verlaufenden Skipisten die sichtbaren Zeichen des Bergbooms.

Winterliches Bergerlebnis Allgäuer Alpen. Hier auf dem Wertacher Hörnle

Winterliches Bergerlebnis Allgäuer Alpen. Hier auf dem Wertacher Hörnle

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Geysir und Strokkur

Island, Golden Circle: Geysir und Strokkur

Wer hat noch keine Bilder vom Ausbruch eines Geysirs gesehen? Die Wassersäule, die plötzlich in die Höhe schießt und dann wieder in sich zusammenfällt. Übrig bleiben nur eine große Pfütze und begeisterte Zuschauer. Aber wie sieht eigentlich die Landschaft rund um Geysir und Strokkur aus? Ganz anders, als ich es erwartet hätte. Wobei, genau genommen hatte ich keine wirkliche Vorstellung davon, wie es dort aussehen könnte, nur wild musste es ja wohl sein. Bizarre, vulkanische Felsformationen, eine karge und unwirtliche Landschaft aus dunklem Gestein, oder doch ganz anders?

Einen Ausbruch des Strokkur aus nächster Nähe zu sehen ist sehr beeindruckend. Und manchmal wird man auch nass

Einen Ausbruch des Strokkur aus nächster Nähe zu sehen ist sehr beeindruckend. Und manchmal wird man auch nass

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