Der Blaue See neben dem Mývatn

Der Blue Lake und die Mývatn Nature Baths

Der See strahlt in einem milchigen Hellblau, das in dieser ockerbraunen, staubtrockenen Umgebung völlig unwirklich erscheint. Ich stehe am Ufer, neben mir strömt unter fast ohrenbetäubendem Lärm heißes Wasser in den See und bildet dichte Nebelschwaden, die die anderen Touristen am Ufer zu schmenhaften Wesen werden lassen. Ich stehe am Ufer eines Sees mit dem prosaischen, aber passenden Namen Blue Lake.

Direkt an der Ringstraße liegt dieser strahlend blaue See

Direkt an der Ringstraße liegt dieser strahlend blaue See

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Geothermalgebiet Hverarönd / Hverir am Námafjall

Heißes Pflaster Hverarönd: Schwefel, Schlammtöpfe und Fumarolen

Unter meinen Füßen ist die Erde über 100 Grad heiß. Ich weiß nur nicht, ob es ein paar Zentimeter sind, ein paar oder vielleicht viele Meter. Um mich herum sind Schlammtöpfe, Fumarolen und Solfataren, dazu blau-weiß-gelbe Muster auf dem orangebraunen Erdboden. Die weite Ebene unterhalb des Bergrückens Námafjall ist als Hverir oder auch als Hverarönd bekannt, wird aber auch nach dem Bergrücken als Námafjall bezeichnet.

Im weitläufigen Hverir-Geothermiegebiet am Námafjall

Im weitläufigen Hverir-Geothermiegebiet am Námafjall

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In der Grjótagjá-Höhle

Die Grjótagjá-Höhle am Mývatn

Durch die karge Felslandschaft östlich des Mývatn zieht sich ein Riss, braun und zackig wie die aufgeplatzte Kruste eines Brotlaibs. Ein niedriges Felsloch an der Seite ist der Eingang in die Unterwelt. Ein paar Meter gehen und tasten wir uns über große Felsen hinab, dann stehen wir am blau schimmernden, unterirdischen See der Grjótagjá-Höhle.

Das klare, blau leuchtende Wasser in der Grjótagjá-Höhle

Das klare, blau leuchtende Wasser in der Grjótagjá-Höhle

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Auf den Hverfjall am Mývatn

Wanderung durch die Mondlandschaft auf dem Explosionskrater

Hoch über der Landschaft stehen wir und schauen hinab in einen graubraunen Trichter voller Geröll, nur Steine, keine Pflanze sorgt für einen Hauch grün. Hier gibt es nur Steine, Kiesel, ein paar Felsen. In der Mitte ragt ein Geröllkegel auf, der so gleichmäßig geformt ist, als ob sich jemand besonders große Mühe beim Aufschichten gegeben hätte. Wir befinden uns auf dem fast kreisrunden Wanderweg HV2, der gut drei Kilometer lang einmal um den Krater des Hverfjall herumführt.

Blick ins Innere des Hverfjall. Im Bildhintergrund ist der Mývatn zu sehen

Blick ins Innere des Hverfjall. Im Bildhintergrund ist der Mývatn zu sehen

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