Einmal rund um Island – unsere Reisestationen

Unsere Reiseroute auf der Ringstraße in Island

Ich sitze vor dem Computer und plane unseren Island-Trip. Im Browser sind eine Unzahl an Tabs geöffnet, neben der Tastatur liegen diverse Reiseführer und Broschüren. So viele Ziele mit fremd klingenden Namen, alle sehen toll aus, alle sollte man besuchen. Die Namen von Wasserfällen, Bergen, Vulkanen, Museen, heißen Quellen, Buchten, Seen, Regionen und Halbinseln schwirren mir durch den Kopf.

Am Svínafellsjökull, dessen Gletschersee wie Milchkaffee aussieht

Am Svínafellsjökull, dessen Gletschersee wie Milchkaffee aussieht

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Island, eine Reise um die Insel aus Feuer und Eis

Ein Vater-Sohn-Roadtrip: Im Camper einmal rund um Island

Ich stehe am Dyrhólaey, ganz im Süden Islands, neben dem weißen Leuchtturm. Hundert Meter unter mir brechen sich die Wellen des Nordatlantiks an den Klippen und den vorgelagerten Felsen. Ich drehe mich um und blicke über den schwarzen Strand, der bis zum Horizont reicht. Irgendwo dahinten muss das Flugzeugwrack sein, das wir kurz zuvor noch fotografiert haben. Weiter rechts liegt der Myrdalsjökull, einer der großen Gletscher des isländischen Hochlands.

Der Leuchtturm am Kap Dyrhólaey. Links im Hintergrund die Reynisdrangar Felsen

Der Leuchtturm am Kap Dyrhólaey. Links im Hintergrund die Reynisdrangar Felsen

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Ein Wochenende beim Sportscheck-Testival am Molvenosee

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Wandern, Klettersteigen und Kanufahren am Molvenosee

Als der Zug in Trento einfährt, ist es noch sonnig, aber in den Bergen hängen die Wolken. Je weiter wir die Serpentinen vom Etschtal hoch in die Brenta fahren, desto dunkler wird der Himmel. Und etwa 100 Meter vor dem Hotel ist aus den vereinzelten Tropfen auf der Windschutzscheibe ein heftiger Gewitterschauer geworden. So werde ich auf den zwanzig Metern bis zum Eingang zum ersten Mal an diesem Tag durchnässt. Das fängt ja gut an und entspricht so gar nicht den Erwartungen an einen Sommertag im Trentino.

Das Basecamp des SportScheck-Testivals am Molvenosee

Das Basecamp des SportScheck-Testivals am Molvenosee

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Vom Molvenosee zu den Brenta-Dolomiten

Wanderung: Molveno – Malga di Andalo – Rifugio Selvata – Rifugio Croz dell’Altissimo – Pradel – Molveno

Steht man am Strand von Molveno, dann schaut man entweder auf den Molvenosee oder durch das Valle delle Seghe hinauf zu den Felsbergen der Brenta-Dolomiten. Und den meisten wird es wie mir gehen: Da will ich hin! Diese Wanderung führt hinauf zu den Bergen, aber nicht bis zu den Gipfeln, die teils bis über 3000 Meter hoch liegen. Wir bleiben auf den Wanderwegen. Der höchste Punkt wird das Rifugio Selvata auf 1657 Metern Höhe sein.

Beeindruckende Bergwelt: Die Dolomiti di Brenta oberhalb von Molveno

Beeindruckende Bergwelt: Die Dolomiti di Brenta oberhalb von Molveno

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Sentiero del Ventrar am Monte Baldo

Wanderung: Bergstation Monte-Baldo-Seilbahn – Sentiero del Ventrar – Bar Prai – Bergstation Monte-Baldo-Seilbahn

Eine abwechselungsreiche Wanderung, die auf ihren unterschiedlichen Teilstücken jeweils völlig andere Facetten des Monte Baldo zeigt. Atemberaubende Tiefblicke, schmale Pfade direkt am Abgrund, gemütliche Wege durch bunte Blumenwiesen und zum Abschluss ein steiler Aufstieg erwarten uns auf dieser relativ langen Wanderung in den oberen Regionen des Monte Baldo.

Der Sentiero del Ventrar am Monte Baldo, ein spektakulärer Wanderweg

Der Sentiero del Ventrar am Monte Baldo, ein spektakulärer Wanderweg

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Leichter Klettersteig (B) Via Ferrata Burrone Giovanelli

Leichter Klettersteig bei Mezzocorona im Trentino

Ein einfacher Klettersteig der Kategorie “B”, der mit der Durchquerung einer mächtigen Schlucht (“Burrone”) ein großartiges Naturerlebnis mit viel Wasser bietet. Oben wartet ein Panormablick über das Etschtal und die Paganella. Als Abstieg gibt es eine Fahrt mit einer beeindruckend steilen Seilbahn. Das bietet die “Via Ferrata Burrone Giovanelli” bei Mezzocorona.

Ein großartiger Schluchten-Klettersteig: Via Ferrata Burrone Giovanelli bei Mezzocorona im Trentino

Ein großartiger Schluchten-Klettersteig: Via Ferrata Burrone Giovanelli bei Mezzocorona im Trentino

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Die Felsenkirche Madonna della Corona

Wanderung oder Ausflug: Brentino – Madonna della Corona – Spiazzi

Die ganze Zeit starre ich aus dem Beifahrerfenster, immer die senkrechten Felswände des Monte Baldo im Blick. Irgendwo muss sie doch sein, fast ganz oben. Wir fahr’n fahr’n fahr’n auf der Autostrada A22. Seit „Rovereto Sud / Lago di Garda Nord“ blicke ich auf den Fels und in die Täler hinein. Wie haben „Ala-Avio“ passiert und ich denke, dass ich sie verpasst habe. Doch plötzlich steht sie da, hoch oben über dem Etschtal, wie ein Schwalbennest an die Felswand des Monte Baldo gepresst: Die Wallfahrtskirche Madonna della Corona, 773m über dem Meeresspiegel. Und schon ist sie wieder aus dem Blickfeld verschwunden. Ganz klar: Da muss ich hin.

Die Wallfahrtskirche Madonna della Corona

Die Wallfahrtskirche Madonna della Corona

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Wanderung auf der Ponalestraße vom Ledrotal zum Gardasee

Wanderung: Ledrotal (bei Biacesa) – Ponaleschlucht – Riva del Garda (Gardasee)

Die Wanderung auf der alten Ponalestraße vom Ledrotal hinab nach Riva del Garda bietet auf fast der gesamten Strecke einen fantastischen Blick über den nördlichen Gardasee. Da wir nur bergab wandern ist es auch wirklich eine leichte Strecke, auf der es einige Ruinen, die Berge des Gardasees und einige Höhlen und Tunnel zu bewundern gibt.

Die alte Ponalestraße vom Ledrotal nach Riva del Garda

Die alte Ponalestraße vom Ledrotal nach Riva del Garda

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Das mittelalterliche Dorf Canale di Tenno und der Tennosee

Ausflug: Canale di Tenno und Tennosee

Das mittelalterliche Dorf Canale di Tenno oberhalb des Gardasees dämmerte verlassen vor sich hin, bevor es in den sechziger Jahren von Künstlern neu belebt wurde. Sie richteten in den Häusern Ateliers ein und schafften eine Begegnungsstätte für Kulturschaffende. Mittlerweile leben rund 50 Personen in dem kleinen Dorf, das vom “Club de I Borghi più belli d’Italia” als eines der schönsten Dörfer Italiens ausgezeichnet wurde.

Das mittelalterliche Dorf Canale di Tenno

Das mittelalterliche Dorf Canale di Tenno

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Wanderung auf den Rauschberg über den Hutzenauer Steig

Wanderung: Ruhpolding Talstation Rauschbergbahn – Hutzenauer Steig – Rauschberg – Rauschberghaus – Rauschbergbahn

Der Rauschberg ist der Hausberg von Ruhpolding. Wie die meisten mit einer Seilbahn erschlossenen Berge ist auch hier an schönen Tagen im Gipfelbereich einiges los. Der Aufstieg über den Hutzenauer Steig ist aber eine ebenso einsame wie schöne Variante, auf den Gipfel zu kommen. Oben trifft man dann zwar auf viele Ausflügler, so dass es voller wird: Dafür kann man das Panorama länger genießen, wenn man den Abstieg durch die Bahn auf wenige Minuten verkürzt.

Auf dem Rauschberg weist Adams Hand den Weg nach Rom

Auf dem Rauschberg weist Adams Hand den Weg nach Rom

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